Netztrenntrafo

Bild "Bastelpraxis:Trenntrafo001-240.JPG"Bild "Bastelpraxis:Trenntrafo002-240.JPG"Bei Messungen an Geräten mit primär geschalteten Netzteilen* ist unbedingt eine galvanische Trennung zum Stromnetz erforderlich. Dafür wird ein Netztrenntrafo benötigt.
Ich hatte zwei identische 60VA-Trafos von alten Halogenlampenbeleuchtungen liegen, aus denen ich einen Netztrenntrafo gebaut habe.
Ein speziell als Netztrenntrafo ausgelegter Einzel-Trafo hätte für diese Leistung ca. 50€ gekostet. Das wollte ich mir sparen.
Der erste Trafo transformiert die Netzspannung von 230V runter auf 12V und der zweite arbeitet "andersrum", um die 12V wieder auf 230V zu transformieren. Wegen der unvermeidlichen Verluste und des nachgiebigen Übertragungsverhaltens dieser Trafos entsteht jedoch belastungsabhängig eine niedrigere Ausgangsspannung. Auch ohne Last liegt die Ausgangsspannung fast 10 Volt unter der Eingangsspannung. Bei einer Belastung mit 60W  stehen am Ausgang nur noch knapp 200V zur Verfügung. Für den von mir beabsichtigten Einsatzzweck ist das aber belanglos, da die primär getakteten Netzteile in einem sehr breiten Spannungsbereich arbeiten.
Als kleines Extra habe ich die 12V Wechselspannung an zwei Polklemmen geführt.

* Früher war das auch für Arbeiten an mit Röhren bestückten Fernsehgeräten und noch viel früher an Allstrom-Radios nötig. Heute natürlich auch noch, sofern man sich mit solch alten Schätzchen beschäftigen mag.
21.09.21